Ein strahlender Tag auf dem "großen Eis"

Es gibt schöne und wunderschöne Tage im Waldkindi. Der vergangene Mittwoch hat ganz sicher zu den besonders wunderschönen Tagen gehört, weil wir da so einen supertollen Ausflug gemacht haben: unseren Ausflug aufs „große Eis“ am Weiherhof.

Das „kleine Eis“ an Bach und Teich hatten wir schon in den Tagen davor ausgiebig getestet. Nun, am Mittwoch Morgen, war alles anders: Nicht nur, dass wir ganz hibbelig vor lauter Aufregung und Vorfreude waren. Nach dem Morgenkreis hieß es erst mal „kräftig anpacken“. Mussten wir doch unser ganzes Equipment in Frau Gindeles Auto laden: Schlittschuhe, Helme, Schlitten, Pferdeleinen, Rucksäckle und sogar Eishockeyschläger und Puk – für alles fanden wir einen Platz im Auto. Frau Gindele fuhr dann all’ unsere Sachen mit dem Auto zum Weiherhof. Und wir? Wir sind durch den Wald und quer über die verschneiten Wiesen und Felder zum Weiher gelaufen – ganz ohne etwas zu tragen. Deswegen und weil wir uns so sehr aufs Schlittschuhlaufen gefreut haben, waren wir rucki-zucki am Weiher.

Dort angekommen, erwartete uns Frau Gindele schon mit einem tollen Lagerfeuer. Nach einer Vesperpause, für die manche von uns vor lauter Vorfreude eigentlich gar keine Zeit hatten, ging’s ab aufs Eis: mit Schlitten, Schlittschuhen oder auch zu Fuß. Einige Eishockey-Spieler hatten bereits zuvor am Weiherrand „Hockeyschläger“ gesammelt, gesägt und selbst geschnitzt und erzielten nun – bestens ausgestattet – so manches Tor! Und sogar ein Papa kam zur Verstärkung mit aufs Eis… Einen Riesenspaß hatten wir jedoch nicht nur auf dem Eis, sondern auch am Lagerfeuer, am kleinen Rutschhügel, im „Straßentunnel“ – eigentlich überall.

So verging die herrliche Zeit im strahlenden Sonnenschein leider super schnell und wir waren alle ziemlich enttäuscht, als unsere Eltern viel zu früh kamen, um uns am Weiher abzuholen. Doch eines haben wir schon beschlossen: Wenn das Eis noch fest genug ist, kommen wir ganz bald wieder! DANKESCHÖN an unsere Erzieherinnen, die sich das alles so toll für uns ausgedacht haben. Und HERZLICH WILLKOMMEN Frau Birkenmaier (unsere neue Erzieherin) und Frau Pflüger (unsere neue Praktikantin), mit denen wir zusammen mit Frau Gindele so viel Spaß haben.

Seeräuber im Unterholz

Kaum zu glauben, aber wahr: Direkt von ihren Raubzügen auf den sieben Meeren ist die Hoppetosse ins Unterholz gesegelt und hat hier den Anker geworfen. Ihr kennt die Hoppetosse nicht? Das ist das Seeräuberschiff von Kapitän Langstrumpf, dem Papa von Pippi.

Sie ist nämlich schon eine Weile bei uns zu Besuch, um es mit uns in der Fasnet so richtig krachen zu lassen. Klar, dass da auch ihr Papa mit seiner Seeräubermannschaft zu uns gesegelt ist!

Naja, eigentlich ist nicht alles wahr, was wir da geschrieben haben. Um ganz ehrlich zu sein: Wir haben die große Hoppetosse selbst gebaut – aus Weidenruten und mit ganz viel Begeisterung. Deshalb sind wir auch so stolz auf sie, auf das tolle Steuerrad, das Seeräubersegel, die Hängebrücke. Uns macht es riesig viel Spaß, darin zu spielen. Und das ist keine Flunkerei -  auch nicht, dass Pippi bei uns zu Besuch ist. Mit ihr zusammen spielen wir und tanzen zu unseren coolen Faschingsliedern. Und wegen ihr werden wir uns an Fasching auch alle als Pippi, Seeräuber, Herr Nilsson oder als einer von ihren anderen Freunden verkleiden. Sogar ihr Papa, der ja auch König von Taka-Tuka-Land ist, feiert mit. Nur ob jemand Lust hat, sich als Tante Prysselius zu verkleiden, das wissen wir noch nicht. Übrigens: Wer an unserem Platz, dem Donnerdrummel, vorbeikommt und Lust hat mitzutanzen, ist herzlich eingeladen – ihr hört uns ganz bestimmt, denn uns gefällt die Musik so gut, dass wir sie immer richtig laut stellen.

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